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Über uns

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Entstehung

Seit sieben Jahren gibt es die „Pfauenziegen im Allnatal“ und die Herde ist inzwischen deutlich gewachsen.
Im Juni 2010 zogen ersten Pfauenziegen ein und legten den Grundstein für die Pfauenziegenzucht.
Drei Gitzi, Halbgeschwister und im März 2010 geboren, aus der Zucht von Manuela Mauksch (Pfauenziegen vom Inheidener See).
Als erster Pfauenziegenbock kam im August 2011 der im März 2011 geborene Jungbock Jolo, aus der Pfauenziegen-Zucht Sahm zu uns.
Der erste Nachwuchs kam im Frühjahr 2012 und die Geissen wurden bewertet und ins Herdbuch des Hessischen Ziegenzuchtverbandes e.V. aufgenommen.
2013 wurden zwei Schweizer Jungböckli, Rufus und Julius, aus dem Bestand von Claudio Achermann, Wetzikon (CH), Züchter Andreas Hug, nach Hessen geholt. Sie sorgten gemeinsam für den Nachwuchs von 2014 bis 2016. standen zwei Schweizer Böcke im Bestand und sorgen für guten Nachwuchs, beide.
Rufus hat im Sommer 2016 den Bestand verlassen, doch Julius sorgt weiterhin im Allnatal für Nachwuchs und hat hier eine Lebensanstellung.

Herdbuch und Gesundheitsstatus

Als Mitglied des Hessischen Ziegenzuchtverbands e.V. werden die Tiere im Herdbuch des HZZV e.V. geführt.
Der Bestand hat den bescheinigten Status „CAE unverdächtig“ und „PsTbc klinisch unverdächtig“ gemäß den hessischen Richtlinien. Auf freiwilliger Basis werden alle Ziegen bereits seit 2012 regelmässig mit negativen Befunden serologisch und klinisch auf Pseudotuberkulose untersucht.
Entwurmung nach vorheriger Kotanalyse mit anschließender Nachkontrolle sowie Impfungen, u.a. gegen Tetanus, Clostridien, Pasteurellen und Q-Fieber, und die regelmäßige Klauenpflege, gehören zur Vorsorge. Mit der Bestandbetreuung ist die KGGA der JLU Gießen, in Person von Dr. H. Wagner, Fachtierarzt für kleine Wiederkäuer, betraut.

Haltungsform

Ganz jährige Weidehaltung soweit möglich im Herdenverband – Für mich gehören Ziegen nach draußen, daher lebt die Herde ganzjährig auf der Weide, obwohl es Stall und Boxen zu genüge hat und im Winter auch einfacher wäre.

Kleine Renner

Von etwa August/September bis Oktober, je nach benehmen der Ziegen, stehen die Böckli als Männer WG zusammen. Ab Oktober sie den Ziegen zugeteilt, so dass der Nachwuchs im März / April im nächsten Jahr erwartet werden kann. Danach bilden sie bis April / Mai wieder eine Bockgruppe und es gibt keinen unerwünschten Nachwuchs.
Als Wetterschutz dienen ein Bauwagen, ein 2 1/2-seitig offener Unterstandeine, eine modifizierte Pferdeaußenbox und Kälberhütten. Neu gibt es einen zum Offenstall umgebauten Teil des Schweinemaststalls, allerdings nur für die Ziegen, die Böcke würden diesen problemlos auseinanderbauen. Die Böckli haben in ihrem Winterquartier einzig eine Hütte, als Wind- und Wetterschutz. Der Nachwuchs kommt in der Regel in der Herde zur Welt. Wobei die Ziegen unterschiedliche Vorlieben bei der Platzwahl haben, manche im der Weite der Wiese, andere lieber im Schutz eines Unterstandes… Ablammungen in Einzelbuchten kommen nur in Ausnahmesituationen vor.
Trotz genügend Unterstell- und Schutzmöglichkeiten ist die komplette Herde bei Wind und Wetter unterwegs und natürlich auch nass. Das zeigt mir, dass die Wahl der Offenstallhaltung vollkommen in Ordnung ist und sie sich bei fast jedem Wetter draußen wohlfühlen. Hitze im Sommer ist definitiv das größere Problem als Kälte im Winter. Ist eine Aufstallung nötig sein, z.B. wegen Krankheit, Absetzen der Lämmer, extremem Wetter oder ähnlichem, stehen mehrere Ställe zur Verfügung. Alle Ställe sind reine Laufställe, ohne Anbindungen, entweder für die gesamte Herde, Kleingruppen oder auch einzeln.
Gefüttert wird ganzjährig Heu, Stroh, Äste und Gras je nach Jahreszeit. Mineralfutter in Form von Leckschalen und -steinen sowie Salzlecksteine stehen immer zur Verfügung. Der Zugang zu frischem Wasser, was bei Frost draußen etwas heikel sein kann, ist natürlich immer gewährleistet.
Denn ganz wichtig:

 Nur gesunde Tiere können Leistung bringen!

 

Weitblick